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Pensionistenausweis Bayern - News

Gesetzliche Rentenversicherung

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Die gesetzliche Rentenversicherung ist als Pflichtversicherung für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und bestimmte Gruppen von selbständig Erwerbstätigen sowie weitere Personenkreise angelegt. Im Sechsten Buch Sozialgesetzbuch (SGB VI) werden die Personenkreise, die versicherungspflichtig sind, benannt.
Nicht versicherungspflichtige Personen können freiwillige Beiträge zahlen, wenn sie mindestens 16 Jahre
alt sind und in der Bundesrepublik Deutschland wohnen bzw. normalerweise leben oder sich als Deutsche im Ausland aufhalten. Daneben besteht für bestimmte Personenkreise (z.B. Entwicklungshelfer, selbständig Tätige oder bestimmte Sozialleistungsbezieher) die Möglichkeit zur Aufnahme einer Versicherungspflicht auf Antrag.

Regelaltersgrenze

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Anspruch auf die Regelaltersrente haben Versicherte, die die Regelaltersgrenze erreicht und die allgemeine
Wartezeit von fünf Jahren erfüllt haben. Durch das Gesetz zur Anpassung der Regelaltersgrenze an die
demografische Entwicklung und zur Stärkung der Finanzierungsgrundlagen der gesetzlichen Rentenversicherung (RVAltersgrenzenanpassungsgesetz) wird die Regelaltersgrenze seit 2012 bis zum Jahr 2029 stufenweise vom 65. auf das 67. Lebensjahr angehoben. Die Stufen der Anhebung betragen zunächst einen Monat pro Jahrgang (Regelaltersgrenze von 65 auf 66 Jahre) und dann ab Geburtsjahrgang 1959 zwei Monate pro Jahrgang (Regelaltersgrenze von 66 auf 67 Jahre). Für alle nach 1963 Geborenen gilt die Regelaltersgrenze von 67 Jahren. Für alle vor 1947 Geborenen verbleibt es bei der Regelaltersgrenze von 65 Jahren. Neben der Regelaltersrente darf unbeschränkt hinzuverdient werden.

Altersrente für langjährige Versicherte

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Anspruch auf Altersrente für langjährig Versicherte besteht, wenn das maßgebliche Lebensalter vollendet und die Wartezeit von 35 Jahren erfüllt ist. Die Altersgrenze für die abschlagsfreie Altersrente für langjährig Versicherte wird ab Geburtsjahrgang 1949 entsprechend der Anhebung der Regelaltersgrenze stufenweise vom 65. auf das 67. Lebensjahr angehoben. Die vorzeitige Inanspruchnahme dieser Altersrente ist ab Vollendung des 63. Lebensjahres möglich, aber mit Rentenabschlägen verbunden. Versicherte, die vor 1949 geboren wurden, können weiterhin abschlagsfrei mit Vollendung des 65. Lebensjahres in Rente gehen.

Kranken- und Pflegeversicherung

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Als Rentner müssen Sie nicht mehr in die Arbeitslosenversicherung einzahlen. Sie zahlen jedoch weiterhin in die Kranken- und Pflegeversicherung ein. Während des Berufslebens zahlt der Arbeitgeber die Hälfte der Beiträge der gesetzlichen Krankenversicherung, nach dem Eintritt in den Ruhestand übernimmt das jetzt prinzipiell die Rentenversicherung. Auch im Ruhestand sind Sie also weiterhin kranken- und pflegeversichert wie in Ihrem bisherigen Berufs- und Erwerbsleben. Es besteht die Möglichkeit die Krankenkasse genau wie bisher zu wechseln und Sie erhalten alle gewohnten Leistungen.

Rente und Dazuverdienst

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Wenn Sie "normal" in Rente gehen, können Sie unbegrenzt dazuverdienen. Wenn Sie jedoch früher in Rente gehen, müssen Sie bestimmte Schwellen beachten. Die Hinzuverdienstgrenzen greifen unter anderem, wenn jemand vorzeitig mit 63 in Rente geht. Als Hinzuverdienst gelten der monatliche Bruttoverdienst, Einkünfte aus selbstständiger Arbeiter (monatlicher steuerrechtlicher Gewinn) und andere
Einkommen wie etwa Vorruhestandsgeld. Bis zu 450 Euro dürfen Sie dazu verdienen, ohne dass Sie Abzügen bei Ihrer Rente hinnehmen müssen. Erst wenn Ihre Einkünfte über 450 Euro liegen, müssen Sie Einbußen bei der Rente hinnehmen. Zweimal im Jahr ist es erlaubt, das sie die Hinzuverdienstgrenze
überschreiten. Dann dürfen Sie bis zum doppelten Wert dazuverdienen. Sie können daher zweimal im Jahr
bis zu 900 Euro verdienen und müssten keine Einbußen bei der Rente befürchten.

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Anfragen mit Bezug zum Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) können nicht beantwortet werden. Wenden Sie sich an https://www.bams.de/.